Freitag, 5. Oktober 2007

Norwegen - Was für ein Land

Hallo ihr Lieben,
ich möchte euch auch noch von meinem Kurzurlaub in Norwegen berichten, auch wenn dieser jetzt auch schon wieder eine Weile her ist. Vor allem möchte ich ein paar Bilder präsentieren von diesem unglaublich wunderbaren Land. Genau dies ist auch der Grund weshalb ich mit diesem Post so spät bin, da wir so ungaublich viele Bilder gemacht haben und es so lange gedauert hat, diese zu sichten. Eigentlich bin ich damit immer noch nicht durch, aber mal schauen welche schönen Exemplare ich für diese website finde.
Wie gesagt, Kurzurlaub, von Freitag bis Dienstag, im September, sind Gunnar und ich mit dem Auto hoch nach Bergen gefahren und sind schon auf der Hinreise kaum aus dem Staunen gekommen. Herrliche Berge, atemberaubende Fjorde - die Landschaft ein Traum.






Wir waren bei Katja und Bjørn zu Besuch in einem richtig alten Häuschen direkt am Fjord.




Dort wohnte die allerhübscheste Kuh.

Wir waren mit einem kleinen Ruderboot (zum Glück mit Motor) draussen auf dem Fjord und wollten einen großen Lax mit nach Hause bringen. Dies ist uns leider nicht geglückt, da waren wir enfach nicht geduldig genug.
Spass hats trotzdem gemacht.

Donnerstag, 27. September 2007

Studentenleben - Uni, Party und Kultur

BESTANDEN!!! Ich hab meine erste schwedische Klausur bestanden, juhuu! Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet, da ich während unseres Norwegen-Kurzurlaubes nicht wirklich viel zum Lernen gekommen bin. In Norwegen am Fjord, hatte ich auch wirklich andere Dinge zu tun, als in meine Bücher zu schauen (Bilder aus Norwegen kommen noch!). Doch – trotzdem bestanden ;-) Manche Antworten habe ich nur geraten, z. B. erkläre kognitive Dissonanz oder symbolischen Interaktionismus – irgendwie habe ich vorher schon mal davon gehört und mir etwas zusammen gereimt – und es hat was gebracht.

Zum richtigen Studentenleben (als Erasmusstudent jedenfalls) gehört aber auch Kultur und eine ordentliche Portion Party – und das habe ich diese und letzte Woche so richtig ausgekostet. Die Uni Göteborg hat nämlich für alle neuen Studenten ein schönes Party- und Kulturpaket zusammengestellt und ich war mittendrin.

Kickoff-Party zum Beginn der Kulturwoche




...mit Konzert von Laleh, einer sehr beliebten Göteborger Musikerin



Fika (Kaffeklatsch) im Stadsteater mit den Schauspielern des neuen Stückes Romeo&Julia (leider nicht im Bild)




...und anschließender Führung hinter die Bühne

in die Maske...

...und hier sieht man auch ein paar Darsteller (die "Bösen" aus Romeo&Julia)


Klavierkonzert im Konserthus




Die Pianistin ist Französin und erst 19 Jahre alt (der große Chefdirigent Gustavo Dudamel ist allerdings auch erst 26 Jahre alt)


Einige Museumsbesuche, im Värlsdkulturmuseum, Naturhistoriska Museum und Universeum standen auch noch auf dem Plan.

Im Världskulturmuseum drehte sich alles um ökologische Kleidung





...und im Naturhistoriska Museum um Knochen und ausgestopfte und eingelegte Tiere





Hier sitze ich auf einem Schemel aus Walknochen





dieser Elch wurde von König Oskar, dem Großvater des derzeitigen Königs Karl XVI Gustav, geschossen

Wer nach dieser anstrengenden Kulturwoche noch Energie hatte, der ging dann noch zum After Work in eine Bar/Restaurant/Club und feierte das Göteborger Nachtleben, das zum Glück oftmals sehr früh beginnt und früh zu Ende ist (kommt mir sehr entgegen ;-)

Hier feiern wir im Excet





Heute gehts gleich weiter mit Kinokultur und anschließender Party im Studentenclub Valand.
Bis zur nächsten Bilderreihe,
Eure Mareike

Mittwoch, 12. September 2007

Der 1. Besuch

Da war er endlich, der erste Besuch. Bjørn und Katja, Freunde aus Berlin, haben in unserem Heim in Partille vorbei geschaut.
Eigentlich waren sie gar nicht der erste Besuch, denn schon 2 Wochen nach Einzug bekamen wir den (wirklich) ersten Kurzbesuch
von Sara und Peter, Stockholmer Freunde, die übers WE in Göteborg zu Besuch waren und auf ihrer Heimreise nach Stockholm
kurz bei uns halt machten.
Auch diesmal war der Besuch nur von kurzer Dauer, da die drei, der Hund Panzer war auch mit dabei, ihre Reise nach Norwegen fortsetzen wollten.
Es ist aber trotzdem jedes Mal ein schönes Gefühl Besuch zu bekommen - und im Gegenzug werden Gunnar und ich dieses WE
nach Norwegen fahren. Ja ihr habt richtig gelesen, wir gönnen uns schon wieder ein kleines Urlaubswochenende. Wenn man in Schweden wohnt
sollte man meinen, dass es nicht mehr so weit ist bi zu seinem Nachbarland Norwegen, allerdings sprechen wir hier immer noch
von über 700 km bis nach Bergen und ein Stück weiter. Aber was macht man nicht alles für Freunde, gell?
Ich freu mich schon riesig auf dem Fjord Boot zu fahren und Lachse zu angeln, oder zumindest es zu versuchen ;-)

Bald wid es dann von diesem, bestimmt wunderbaren Erlebnis viele Bilder hier zu sehen geben.
Bis dahin, seid ganz lieb gegrüßt,
Eure Mareike

PS: ...und noch ein weiterer Besucher hat sich heute angekündigt, der Paul aus Berlin. Der ist nämlich auch grad in der Stadt (auf der Rückreise von Norwegen)
und wir wollen Morgen zusammen ein Bierchen trinken gehen.
Ich glaube, dass es wirklich eine gute Idee war, nach Göteborg zu gehen und nicht nach Umeå, wie ursprünglich mal angedacht. Dort oben wäre bestimmt niemand
vorbei gekommen und ich wär da versauert. Sorry Niko, nichts gegen deine Entscheidung ;-)

Sonntag, 9. September 2007

Marstrand

Eine anstrengende erste Uniwoche ist vorrüber, in der ich sehr fleissig war und deshalb sollte auch das Freizeitvergnügen nicht zu kurz kommen. Am Samstag machte ich mich mit ein paar anderen Erasmusstudenten auf den Weg nach Marstrand in die Schären.
Der Wetterbericht hatte traumhaftes Wetter vorrausgesagt - und so war es auch. Strahlender blauer Himmel, Sonnenschein und eine ordentliche Brise, so wie es sich's am Meer gehört. Die Busfahrt dorthin war länger als vermutet, das hat uns aber nicht sonderlich gestört, da wir uns ja alle noch nicht so lange kennen und demnach eine Menge zu erzählen haben.


Unsere Gruppe wurde dann auch gleich noch um 5 Italiener größer, da wir eine Südtirolerin dabei hatten, die sich wunderbar mit ihnen verständigen konnte.
Geplant war ein Picknick auf der Insel, welches allerdings erst ziemlich spät stattfand, da wir uns von an der Natur nicht satt sehen konnten und immer weiter und weiter maschierten.



Typische Schwedenhäusschen und rauhe Natur - was will man mehr!





Dieser Samstag war eine wunderbare Entschädigung für die anstrengende erste Uniwoche.